Grußworte
Horst Seehofer
Bayerischer Ministerpräsident
Grußwort
Zum 10. Deutschen Wirtschaftsingenieurtag & QUERDENKER-Kongress 2009 heiße ich die Teilnehmer in meiner Heimatstadt Ingolstadt herzlich willkommen.
Unter dem Motto „Ideen. Innovationen. Impulse.“ findet ein anregender Meinungs- und Gedankenaustausch führender Köpfe aus Wissenschaft und Wirtschaft statt. Dabei wird mit Blickrichtung Zukunft über neue Strategien und Wege des Managements gesprochen, die für Unternehmen notwendig sind, um sich im globalen Wettbewerb behaupten zu können. Der Wert der Veranstaltung liegt vor allem darin, dass sie zum interdisziplinären Denken anregt, neue Blickwinkel erschließt und kreative Denkanstöße gibt. Dass dabei die Gedanken auch manchmal quer zu vorherrschenden Lehren und Meinungen laufen, ist durchaus beabsichtigt, denn nur so eröffnen wir uns immer wieder jene neuen Räume, die Innovation und Erfolg möglich machen.
Mir liegt viel daran, die Soziale Marktwirtschaft zu erneuern. Dazu gehört, dass wir uns der fundamentalen Werte unserer Gesellschaft wieder besser bewusst werden. Nachhaltigkeit, Rücksichtnahme und soziale Verantwortung sind dabei eine Seite der Medaille, die andere Leistungsbereitschaft, unternehmerische Initiative und Innovationskraft. Dafür brauchen wir die besten Ideen in den besten Köpfen. Ich bin überzeugt, dass die Veranstaltung in Ingolstadt hierbei ein Ausrufezeichen setzen wird.
Dem 10. Deutschen Wirtschaftsingenieurtag & QUERDENKER-Kongress wünsche ich einen interessanten und fruchtbaren Verlauf.
Ihr
Horst Seehofer
Bayerischer Ministerpräsident
Prof. Dr.-Ing. Hubertus Christ
Vorsitzender des Deutschen Verbandes Technisch-Wissenschaftlicher Vereine (DVT)
Grußwort
Der Erfolg der deutschen Industrie gründet auf ihren Fachkräften, die in der Forschung und Entwicklung ebenso wie der Produktion eine Schlüsselrolle einnehmen. Dazu gehören auch die Ingenieure und Wirtschaftsingenieure, die eine Verbindung zwischen verschiedenen Bereichen darstellen und besonders in der Team- und Projektarbeit ihre Fähigkeit zum interdisziplinären Austausch nutzen. Neben dem technisch-spezialisierten Know-how zählt dabei auch das unternehmerische Geschick, marktfähige Produkte zu entwickeln und zu verkaufen. Wichtig für den Erfolg sind ebenso die kreativen Köpfe, die mit Ideenreichtum und innovativen Ansätzen neue Perspektiven generieren.
Was jedoch weitgehend fehlt, sind institutionalisierte Gruppen aus unterschiedlichen Branchen und Bereichen, die sich mit ihren jeweiligen Sichtweisen und Hintergründen mit Strategien, Strukturen, Produkten und Abläufen auseinandersetzen, um völlig neue Ansätze und Lösungen zu schaffen.
Der DeWIT & QUERDENKER-Kongress hat sich genau das zum Ziel gesetzt. Unter dem Motto „Ideen. Innovationen. Impulse – Mit Querdenken zum Erfolg“ finden sich Entscheider aus verschiedenen Bereichen und Branchen zusammen, um neue Ideen und Strukturen zu entwickeln. Ein wichtiger Aspekt ist auch der Austausch und das interdisziplinäre Networking unter den Teilnehmern und Referenten. Durch neue Inspiration und einen Wechsel der Perspektiven kann Deutschland auch weiterhin seine Vorrangstellung als Technologieführer und führender Innovationsstandort in Deutschland sichern.
Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg und Freude!
Prof. Dr.-Ing. Hubertus Christ
Vorsitzender des Deutschen Verbandes Technisch-Wissenschaftlicher Vereine (DVT)
Schirmherrschaften 2009
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Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg
Bundesminister für Wirtschaft und Technologie
Grußwort
Innovation – das ist und bleibt der Schlüssel für den Erfolg des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Nur wenn unsere Unternehmen die neueste Technik bieten, können sie auf Dauer im internationalen Wettbewerb mithalten und Wohlstand sowie Arbeitsplätze sichern. Deshalb freue ich mich, dass sich Wirtschaftsingenieure aus ganz Deutschland unter dem Motto
„technologie trifft management Ideen. Innovation. Impulse“ zum 10. Deutschen Wirtschaftsingenieurtag bei der AUDI AG in Ingolstadt treffen. Von der Idee zum Markterfolg ist es vielfach ein langer Weg, auf dem Unternehmergeist, Durchhaltevermögen und leistungsbereites Personal erforderlich sind. Ein zentrales Interesse der Bundesregierung ist es, dazu beizutragen, dass deutsche Unternehmen die Wachstums- und Entwicklungspotentiale in einem globalen Umfeld verstärkt nutzen können. Wirtschaftsingenieure mit ihrer hochqualifizierten Ausbildung, mit ihrer umfangreichen technischen und kaufmännischen Expertise, ihrem hohen Qualitätsanspruch und ihrem weltweiten Erfahrungsschatz sind bestens gerüstet, dabei aktiv teilzunehmen. Nun trifft die Finanz- und Wirtschaftskrise auch Deutschland. Doch unser Land hat alle Chancen, diese Herausforderung zu meistern, wenn alle mit Entschlossenheit und Zuversicht ihren Beitrag dazu leisten. Die Soziale Marktwirtschaft bietet gerade jetzt die richtigen Antworten. Sie will die unternehmerische Freiheit stärken und betont zugleich die soziale Verantwortung, die notwendig zu dieser Freiheit gehört. Dieser Zweiklang macht unser Ordnungsmodell so aktuell.
Die Bundesregierung hat ihren Beitrag geleistet und zum Beispiel die Bedingungen für Kurzarbeit stark verbessert. Damit kann Kurzarbeit Entlassungen verhindern und für Weiterbildung und Qualifizierung genutzt werden. Denn Wissen und Können der Menschen ist Deutschlands wichtigste Produktivkraft. Darüber hinaus sichern die Programme der Bundesregierung zur Stärkung von Wachstum und Beschäftigung nicht nur kurzfristig Aufträge für die Wirtschaft und Arbeitsplätze in der konjunkturellen Schwächephase, sondern sorgen auch für einen nachhaltigen Modernisierungsschub. Sie bringen zusätzliche Impulse für Klimaschutz und Energieeffizienz. Dazu treten die Schwerpunkte bei der Infrastruktur, den Informations- und Kommunikationstechnologien sowie im Verkehrsbereich. Es geht nicht nur darum, die derzeitige Wirtschaftskrise zu überbrücken, sondern darum, die richtigen Weichen für die Zukunft unserer Volkswirtschaft zu stellen. Dabei sind Kreativität und Können von Wirtschaftsingenieuren gefragt.
Ich wünsche dem 10. Deutsche Wirtschaftsingenieurtag einen guten Verlauf! Er gibt Gelegenheit
zu Gespräch und Austausch. Hierbei wünsche ich Ihnen viel Erfolg.
Ihr
Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg
Bundesminister für Wirtschaft und Technologie
Dr. Annette Schavan MdB
Bundesministerin für Bildung und Forschung
Grußwort
Deutschland ist das Land der Innovationen. In keinem anderen Industrieland wird ein so hoher Anteil der Wertschöpfung mit forschungs- und wissenintensiven Produkten und Dienstleistungen erwirtschaftet. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gilt es, dieses Potenzial zu nutzen, um neue Innovationen voranzutreiben. Damit hat Deutschland die besten Chancen, gestärkt aus der Krise hervorzugehen und auch in Zukunft seinen Spitzenplatz international zu behaupten.
Mit der Hightech-Strategie hat die Bundesregierung die Weichen dafür erfolgreich gestellt. Innovationsallianzen und Netzwerke von Wissenschaft und Wirtschaft stärken die Innovationskraft. Sie schaffen Synergien, bündeln Kräfte und erschließen neue Wachstumsmärkte. Der Innovationsprozess in Deutschlan hat in den vergangenen Jahren enorm an Dynamik gewonnen. Hoch qualifizierten, interdisziplinär ausgebildeten Fachkräften wie zum Beispiel Wirtschaftsingenieurinnen und - ingenieuren kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Denn Innovationen entspringen oftmals unkonventionellen, "quer gedachten" Ideen.
Der Deutsche Wirtschaftsingenieurtag leistet als ausgewiesener Querdenker-Kongress nun schon seit zehn Jahren einen wichtigen Beitrag, um den Blick über die Fachgrenzen hinweg zu weiten und so neue Entwicklungen und Technologien bis hin zur Marktreife zu fördern.
Unter dem Motto "Ideen. Innovationen. Emotionen" geht es beim 10. Deutschen Wirtschaftsingenieurtag & Querdenker-Kongress um Technologien der Zukunft, die die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes bewegen. Denn erfolgreicher Fortschritt braucht den gesellschaftlichen Rückhalt und die Akzeptanz der Menschen. Nur in einer Gesellschaft, die bereit ist, sich auf Neues einzulassen, können Ideen und Innovationen gedeihen, die Antwort auf die globalen Herausforderungen finden.
Ihre
Dr. Annette Schavan MdB
Bundesministerin für Bildung und Forschung
Werner Küsters
Präsident des Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
Grußwort
Mit großer Freude habe ich die Schirmherrschaft für den DeWIT-Jubiläumskongress übernommen. Als Präsident des Bundesverbandes der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) hat das Thema Innovation für mich eine herausragende Bedeutung. Darum gilt meine besondere Wertschätzung dem Veranstalter, der erneut mit diesem Kongress ein Forum für all jene bereitstellt, die sich für den innovativen Wirtschaftsstandort Deutschland engagieren.
Der BDWi steht als Spitzenorganisation der Dienstleistungswirtschaft für das gesamte Branchenspektrum des tertiären Sektors. Dazu gehören unter anderen soziale Dienstleistungen, unternehmensnahe Dienstleistungen, die Freizeitwirtschaft und vieles mehr.
Was aber alle unsere Mitglieder eint, ist die herausragende Bedeutung der Innovationsfähigkeit. Jede Dienstleistung ist ein Unikat. Das ist die beste Voraussetzung um alle ablaufenden Prozesse einer jeden Dienstleistung kontinuierlich zu verbessern. Das ist auch notwendig, denn der Wettbewerbsdruck ist in der Regel sehr groß. Hohe Einstiegsbarrieren für Gründer sind in der Dienstleistungswirtschaft die Ausnahme.
Im Rückblick steht Deutschland als innovativer Wirtschaftsstandort sehr gut da. Allerdings muss man kritisch – auch aus der Sicht der Dienstleistungswirtschaft – feststellen, dass die meisten Innovationen im industriellen Sektor entstanden sind. Die meisten bahnbrechenden Innovationen im Dienstleistungssektor kommen aus den USA. Ohne all die Produkte aufzuzählen, die zwar in Deutschland erfunden, aber nicht bis zur Marktreife vorangetrieben worden sind, ist klar, dass in unserem Land noch erhebliche Verbesserungschancen bestehen.
Hierfür gilt es zu werben. Einerseits brauchen wir mehr Investitionen in Bildung und Forschung. Dazu zähle ich auch ausdrücklich die betriebliche Ausbildung. Denn in den ausbildenden Betrieben wird für viele junge Menschen die Grundlage zum Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge gelegt. Auf der anderen Seite gilt es die Rahmenbedingungen für Unternehmen zu verbessern. Hier sind noch erhebliche Verbesserungen möglich.
Durch die zunehmende Verschärfung des gesetzlichen Rahmens für die wirtschaftliche Betätigung wird die Schwelle der Marktreife für neue innovative Produkte und Dienstleistungen immer weiter nach oben verschoben. Dafür finden sich zahlreiche Beispiele aus vielen Politikfeldern vom Steuerrecht bis zum Verbraucherschutz. Dieses Prinzip gilt es zu durchbrechen.
Nur mehr Innovation sichert den Wohlstand unseres Landes auch langfristig. Hierzu leistet der 10. Deutsche Wirtschaftsingenieurtag und Querdenker-Kongress einen wichtigen Beitrag
Ihr
Werner Küsters
Präsident des Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
Prof. August-Wilhelm Scheer
Präsident des BITKOM e.V.,
Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation
und neue Medien e.V.
Grußwort
Es mag wie eine Floskel klingen, und doch ist es richtig: Jede Krise hat auch ihr Gutes. Krisen gehören zum Zyklus des Wirtschaftens wie die großen Erfolge, die wir in den letzten Jahren und Jahrzehnten erlebt haben. Sie sind Anlass, das Bisherige grundsätzlich zu überprüfen und bieten Gelegenheit, eventuelle Fehlentwicklungen zu korrigieren. Oder übertragen auf das Motto des Deutschen Wirtschaftsingenieurtages: Krisen sind eine Chance für Querdenker, für neue Ideen, Innovationen und Impulse! Denn überkommene Denkmodelle verlieren Erklärungskraft, vermeintliche Wahrheiten entpuppen sich als fragwürdig.
Das betrifft insbesondere einige Grundannahmen der akademischen Ausbildung. In der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre ist das Wirtschaftsleben in den letzten Jahrzehnten auf mathematische Modelle reduziert worden. BWL und VWL haben sich dem allgemeinen Trend der Legitimation durch Quantifizierung „auf Teufel komm raus“ gebeugt. Die Komplexität realer Unternehmen mit ihren rechtlichen, organisatorischen, logistischen, technischen, psychologischen, soziologischen und unternehmensgeschichtlichen Zusammenhängen blieb auf der Strecke. Es erfordert eben auch harte Arbeit, die komplexen Unternehmensprozesse einzelner Branchen zu verstehen.
Kein Wunder, dass viele Studenten von Unternehmen nur den finanziellen Überbau kennenlernen wollten, um mit diesem „Wissen“ an der Börse schnell Millionär zu werden. Finanzanalysten beurteilen dann Unternehmen nur noch nach den Zahlen ihres Spreadsheets, ohne auch nur einen blassen Schimmer von deren Produkten oder der Unternehmenskultur zu haben. Auch das Management, über das heute so gelästert wird, ist von dieser Kultur geprägt.
Hier wünsche ich mir eine Kurskorrektur: mehr Wirtschaftsgeschichte und weniger Mathe, mehr Interdisziplinarität und weniger abstrakte Modelle, mehr detaillierte Branchenkenntnisse und weniger Generik, mehr Ethik und weniger Ego. Wir müssen das Geschichtsbewusstsein stärken, die Wirtschaftssysteme makro- und mikroökonomisch in ihrer vollen interdisziplinären Komplexität begreifen sowie ethische und moralische Werte in der Managerausbildung verankern.
Wie kaum ein zweiter Berufszweig können Wirtschaftsingenieure in diesem Prozess der Neuausrichtung eine tragende Rolle einnehmen – sie verbinden wissenschaftliche Bildung mit praktischer Kenntnis des Unternehmensalltags und technologischen Entwicklungen. Nutzen Sie den Deutschen Wirtschaftsingenieurtag 2009, um die in der Krise liegenden Chancen zu ergreifen und anstehenden Wandel mit zu gestalten! Einen besseren Zeitpunkt könnte es nicht geben.
Ihr
August-Wilhelm Scheer
Präsident des BITKOM e.V.
Dr.-Ing. Joachim Schneider
Präsident des VDE, Verbande der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.
Grußwort
Die Schirmherrschaft für den DeWIT-Jubiläumskongress zu übernehmen, ist für den VDE und mich als VDE-Präsidenten eine große Freude. Interdisziplinärer Wissenstransfer und Innovationen sind nicht nur wichtige Themen unseres Verbandes, sondern Schlüsselfaktoren für die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Dabei spielen Wirtschaftsingenieure eine besondere Rolle, denn sie arbeiten an der Schnittstelle von Wirtschaft und Technik – dort, wo Ideen zu marktfähigken Produkten werden.
„Mit Querdenken den entscheidenden Vorspring sichern“ lautet das Motto des diesjährigen Wirtschaftsingenieurtags. Und tatsächlich muss man oft betretene Pfade verlassen, wenn man Innovationen in Wirtschaft und Technik realisieren will. Genau dadurch eröffnen sich aber auch beachtliche Chancen für unseren Industriestandort.
Deutschland verfügt in wichtigen Zukunftstechnologien über eine beachtliche Innovationsstärke. Wichtige Impulse geben die Bereiche Energieeffizienz, E-Mobility oder intelligente Stromnetze. Dabei handelt es sich um Bereiche, in denen Deutschland weltweit Technologieführer ist. Um diesen Vorsprung zu nutzen, bedarf es mutiger und weitsichtiger strategischer Management-Entscheidungen – und geeigneter Impulse und Rahmenbedingungen von Seiten der Politik.
Wir brauchen aber auch künftig kreative Köpfe und Führungskräfte, um unser Innovationspotential strategisch zu sichern und zu nutzen. Deshalb ist es wichtig, auch in konjunkturell schwächeren Zeiten „quer zu denken“ und sich für unseren Ingenieurnachwuchs einzusetzen. Denn der internationale Wettbewerb um die besten Köpfe wird sich spätestens dann verschärfen, wenn die Konjunktur wieder anzieht.
Man muss bereit sein, quer zu denken, um neue Ideen für die Zukunft zu entwickeln und durchzusetzen. Der Deutsche Wirtschaftsingenieurtag und Querdenker-Kongress bietet dafür eine hervorragende Plattform.
Ihr
Dr.-Ing. Joachim Schneider
VDE-Präsident
Mario Ohoven
Präsident des Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW)
Grußwort
Unternehmer sind Querdenker
Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist in Zeiten der Krise mehr denn je auf Ideen und Impulse angewiesen. Wir haben im globalen Wettbewerb nur eine Chance, wenn „made in Germany“ auch in Zukunft für innovative und zugleich qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen steht. Der Anspruch „wir sind teurer, weil wir besser sind“ ist aber nur durch ständige Innovation zu erfüllen.
Innovationen scheitern in unserem Land noch zu häufig an Tabus. Deshalb sollten, ja müssen wir uns die Freiheit nehmen, Dinge zu denken, zu diskutieren und gegebenenfalls zu realisieren, die wir erst für Morgen oder Übermorgen brauchen – selbst auf die Gefahr hin, dafür heute nicht als Visionär bewundert, sondern als Phantast belächelt zu werden.
Visionäre waren und sind Querdenker. Das ist auch der Grund, warum sich die Gesellschaft oft genug schwer mit ihnen tut. Sie stellen tradierte Denkmuster in Frage, sie stören gewohnte Abläufe, sie provozieren die Honoratioren und können die Oberbedenkenträger unter ihren Mitmenschen zur Raserei treiben.
Leider haben wir in Deutschland noch zu wenige Querdenker, dafür aber zu viele erstarrte Strukturen und eingefahrene Wege. Statt kreativer Unordnung herrscht lähmende Bürokratie vor. Die mittelständischen Unternehmer können davon ein Lied singen. Allein schon, um unter diesen widrigen Rahmenbedingungen Erfolg haben zu können, müssen Unternehmer Querdenker sein. Dass sie aber erfolgreich sind, stellen sie jeden Tag aufs Neue unter Beweis.
In diesem Sinne wünsche ich dem 10. Deutschen Wirtschaftsingenieurtag und Querdenker-Kongress 2009 den verdienten Erfolg.
Ihr
Mario Ohoven
Präsident des Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW)













